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KGG

Krankengymnastik an Seilzug- und/oder Sequenztrainingsgeräten unter Berücksichtigung der Trainingslehre wird auch „Krankengymnastik am Gerät“ oder „KGG“ genannt. Durch die therapeutische Wirkung erreicht man eine Verbesserung der Muskelfunktion unter Einschluss des zugehörigen Gelenk- und Stützgewebes sowie eine Verbesserung der Muskelstruktur bei strukturellen Schädigungen. Auch die Verbesserung der Muskeldurchblutung und Sauerstoffausschöpfung gehören zu den Wirkungsweisen der KGG. Desweiteren werden funktionelle Bewegungsabläufe automatisiert.

Als Therapieziel steht die Verbesserung und/oder Normalisierung der Muskelkraft, der Kraftausdauer, funktioneller Bewegungsabläufe und der alltagsspezifischen Belastungstoleranz sowie der alltäglichen Fähigkeiten (vgl. Definition KGG www.physio.de).

Eingesetzt wird sie bei chronischen, posttraumatischen oder postoperativen Erkrankungen der Extremitäten oder des Rumpfes mit

  • Muskeldysbalancen/-insuffizienz
  • krankheitsbedingter Muskelschwäche
  • motorischer Parese
  • unspezifischen schmerzhaften Bewegungsstörungen, Funktionsstörungen, auch bei allgemeiner Dekonditionierung